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05.07.17  -  Devisen-Trader
 Tschechische Krone: Weiter unter Aufwertungsdruck!
Die Notenbanken der kleineren Länder um die Eurozone herum haben in den letzten Jahren verschiedene Mittel gewählt, um sich gegen die Folgen der Politik der EZB zu schützen, sprich eine Aufwertung ihrer Währungen zu verhindern. Die Schweiz, Schweden und Dänemark haben wie die EZB selbst zu negativen Einlagezinsen gegriffen, Prag dagegen hat den Wechselkurs Mitte 2015 direkt fixiert, genauer gesagt, es wurde eine Untergrenze für EUR/CZK bei 27,00 CZK eingezogen. Im April hat Tschechiens Notenbank diese Untergrenze aufgegeben, etwas früher als erwartet. Die Krone hat daraufhin aufgewertet. Aufwertung als Mittel der Geldpolitik Genau diese Aufwertung ist jetzt auch gewünscht, denn eine stärkere Krone ist ein eleganter Weg, um die geldpolitischen Zügel anzuziehen. Importgüter werden im Inl ... vollständiger Text  Artikel lesen
07.06.17  -  Devisen-Trader
 Chinesischer Yuan: Peking feuert eine Breitseite auf die Spekulanten ab!
Wie lange geht das noch gut in China? Diese Frage stellen sich viele, sowohl Laien als auch Experten. Hohe Verschuldung, Fehlinvestitionen, kaum noch kontrollierbare Finanzmärkte und dazu eine immer schwächer werdende Wachstumsdynamik. Geht man nach den Experten von Moody´s, dann nehmen die Risiken in den nächsten Jahren immer mehr zu. Erstmals seit 1989 hat die Rating-Agentur chinesische Anleihen herabgestuft. Peking war darüber „not amused“ und hat auf seine Weise reagiert: Möglichen Spekulationen auf eine Abwertung des Yuan, bzw. einen Anstieg von USD/CNY, wurde mit einer deutlichen Senkung des Wechselkurses begegnet. Botschaft an alle Spekulanten: Leg Dich nicht mit der Regierung an! Das kostet all diejenigen, die auf eine Abwertung des Yuan spekulieren, richtig Geld. Die Botschaft ... vollständiger Text  Artikel lesen
11.05.17  -  Devisen-Trader
 Bitcoins: Der Knoten ist geplatzt! Warum das Risiko trotzdem hoch bleibt.
Schon zu Jahresbeginn gab es eine Rallye bei der Digitalwährung Bitcoins. Diese wurde aber gestoppt, zum einen von neuen Bemühungen der chinesischen Behörden den Markt für Bitcoins zu regulieren, zum anderen von internen Problemen im Bitcoin-Markt. Es drohte eine Aufspaltung der Kryptowährung. Mit erheblichen Auswirkungen: Der Bitcoin-Preis in Euro sackte zeitweise um 30 Prozent ab. Doch das alles spielt anscheinend inzwischen keine Rolle mehr, denn die Bitcoin-Notierung explodiert derzeit, seit Anfang April gab es einen Kurssprung um mehr als 70 Prozent! Japan lässt Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel zu Erstmals wurde die Marke von 1.700 Euro je Bitcoin überschritten. Damit ist eine Einheit der Digitalwährung deutlich mehr wert als 1 Unze Gold! Aber warum gibt es gerade jetzt e ... vollständiger Text  Artikel lesen
11.04.17  -  Devisen-Trader
 Warum der Franken als sicherer Hafen ausgedient hat
Früher galt der Franken als Krisenbarometer, weil sich verunsicherte Anleger gern in den sicheren Hafen der Schweizer Währung flüchteten. Das ist jetzt kaum noch der Fall. Gewiss legt der Franken zeitweise zu, wenn die geopolitischen Spannungen steigen, wie z.B. nach dem Angriff der USA in Syrien Ende letzter Woche. Doch das ist nicht von Dauer, es gibt alsbald eine Gegenbewegung. Seit fünf Monaten hält sich EUR/CHF stabil um die Marke von 1,0700 CHF. Das ist natürlich auf die Politik der Schweizerischen Nationalbank SNB zurückzuführen. Vor allem die Einführung negativer Einlagezinsen hat sich als äußerst effektives Mittel gegen kurzfristiges Anlagekapital erwiesen. Privatanleger und auch Profis, die eine Krise an den Märkten befürchten, werden abgeschreckt. Denn wer Geld im Franken parkt ... vollständiger Text  Artikel lesen
14.03.17  -  Devisen-Trader
 Warum der Dollar zu stark und der Euro zu schwach ist
Die Regierung in Washington will mit allen Mitteln das Handelsbilanzdefizit der USA verringern. Multilaterale Handelsverträge sollen neu verhandelt werden und es wird mit Strafzöllen gedroht. Die größten „Sünder“ in den Augen der USA sind Deutschland, Japan und China. Bisher weiß niemand, wie stark die US-Regierung wirklich auf Protektionismus setzen wird – und inwieweit Repräsentantenhaus und Senat mitziehen würden. Am 17. März könnte es aber etwas mehr Klarheit geben, denn dann treffen sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G20 in Baden-Baden. Der Dollar ist chronisch überbewertet Das Thema Freihandel und Wechselkurse steht bei dieser Elefantenrunde sicher auf der Agenda. Entscheidend werden die Zwischentöne bei den Erklärungen sein und ob es zu einer offenen Konfrontation de ... vollständiger Text  Artikel lesen