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24.07.16  -  TimePatternAnalysis
 S&P 500 – mal wieder euphorisch
US-Aktien haben die vierte Gewinn-Woche in Folge hinter sich, europäische Festlands-Aktien laufen hinterher. Nichts scheint Aktien aufhalten können, weder der sogenannte Putsch in der Türkei, noch der Bürgerkrieg in Syrien, noch Terroranschläge in Frankreich und anderswo, auch keine Spannungen im südchinesischen Meer, nicht das schwache Wachstum der Weltwirtschaft, nicht sinkende Produktivität. Auch die Überschuldung weiter Teile der Welt, demographische Entwicklungen etwa in Europa und notleidende italienische Banken stören nicht. Zunehmender Protektionismus, der Brexit, das Scheitern der EU, herumlavierende TV-Politiker, Zulauf für Separatisten? Auch das kann Anleger nicht davon abhalten, in Aktien zu investieren. Daniel Stelter spricht von einem Paralleuniversum, in dem sich die Fina ... vollständiger Text  Artikel lesen
17.07.16  -  TimePatternAnalysis
 Japan mit neuen Experimenten?
US-Aktien haben neue Allzeithochs markiert. Der S&P 500 notiert mit 2162 gut 30 Punkte über seinem Rekord aus Mai 2015. Europäische Aktien hinken um Längen hinterher, der DAX steht noch 200 Punkte unter dem Stand vor dem Brexit-Referendum. Den Bullen hilft in den USA, dass es zuletzt wieder einige besser als erwartete Makrodaten gab. So ist der Einzelhandelsumsatz in den USA im Juni deutlich stärker gestiegen als erwartet, die überraschend hohe Zahl neuer Jobs, die in der Vorwoche gemeldet wurde, wirkt ebenfalls noch nach. Zudem zeigten die Inflationsdaten für Juni keine negative Überraschung. Die ersten Quartalszahlen für Q2 brachten positive Überraschungen. Man rechnet gegenwärtig nur noch mit –4,7% bei der Gewinnentwicklung im Jahresvergleich nach –5% vor einer Woche. Viele Beobac ... vollständiger Text  Artikel lesen
10.07.16  -  TimePatternAnalysis
 Raus aus dem Euro – EZB vor massiver Geldflut?
Die US-Arbeitsmarktdaten für Juni lieferten eine faustdicke Überraschung – es wurden 287.000 neue Arbeitsstellen (non-Farm) geschaffen. Die Zahl für den Vormonat wurde weiter abwärts revidiert, aber alle Konjunkturoptimisten sehen sich nun in ihrer Annahme bestätigt, dass es sich bei den lediglich 11.000 neuen Jobs im Mai um einmaligen Ausreißer handelt. Allerdings bleibt das jährliche Stellenwachstum mit 1,7% weiterhin deutlich unter dem jüngsten Maximum von 2,3% im Februar 2015, davor lag die höchste Steigerung mit 2,2% im März 2006 (siehe Chart!). Die Auswertung der Dynamik der Entwicklung zeigte seit Okober 2014 eine Bewegung über dem Trend (rote Signalline), diese Phase der Beschleunigung endete jedoch im April. Der S&P 500 attackierte nach Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten ... vollständiger Text  Artikel lesen
24.06.16  -  TimePatternAnalysis
 Brexit – und jetzt?
Nun haben die Befürworter eines Brexit die Mehrheit im gestrigen Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU errungen. Die Finanzmärkte wurden auf dem falschen Fuß erwischt – sie hatten seit einigen Tagen massiv darauf gewettet, dass das Land in der EU bleibt. Selbst die gewöhnlich gut informierten Akteure an den Forex-Märkten haben den Euro gegen Dollar sukzessive höher bewertet, das britische Pfund hatte deutliche Stärke aufgebaut. Diese massive Schieflage wird nun rückabgewickelt, europäische Aktien sind stark unter Druck. Ebenso Euro und britisches Pfund, das heute Nacht zeitweilig auf ein 31-Jahres-Tief gegen Dollar fiel. Staatsanleihen sind stark gesucht, Gold ebenso. So schief haben die Finanzmärkte vor wichtigen Ereignissen schon lange nicht mehr gelegen. Und das h ... vollständiger Text  Artikel lesen
13.06.16  -  TimePatternAnalysis
 Aktien – Zeit für die Defensive?
Der S&P 500 reagierte auf die schlechten US-Arbeitsmarktdaten für Mai am 3. Juni zunächst mit einer heftigen Abwärtsreaktion, dann wurden die Tagestiefs aber rasch wieder gekauft. In den Folgetagen schaffte es der Index, bis 2119 zu steigen, 12 Punkte unter dem Allzeithoch auf Schlusskursbasis. Dann ging es nicht mehr weiter, der Index trat den Rückzug an und beendet die zurückliegende Woche mit einem Stand von 2096. Vermutlich hatte die Erwartung für neue Kursphantasie gesorgt, dass es wegen der schlechten Arbeitsmarktdaten vor der Sommerpause zu keiner Leitzinserhöhung kommen wird (siehe hier!). Das reichte aber nicht für einen Ausbruch über das bisherige Allzeithoch. Es kam zu Gewinnmitnahmen, als Vorwand musste u.a. der Brexit herhalten – es wird befüchtet, dass die ohnehin schwache ... vollständiger Text  Artikel lesen