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Alt 14.08.2002, 15:39   #1
Förster
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Pfeil Rettung des Zauberbergs

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,209177,00.html


DENKMÄLER

Rettung des Zauberbergs

Die einst meerumspülte Klosterburg Mont-Saint-Michel soll vor der Versandung bewahrt werden: Eine neue Brückenkonstruktion lässt den Gezeiten wieder freien Lauf.



Weder im Himmel noch auf Erden schien der Zauberberg angesiedelt, der seit sagenhafter Zeit vor der normannischen Küste im Wattenmeer schwebte: Aus grauem Granit herauswachsend, rührte die Klosterburg mit ihrem spitzen Glockenturm ans Unendliche.

Als gotisches Wunderwerk kam der Mont-Saint-Michel 1979 auf die Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Schon damals drohte dem Traumgespinst ein Schicksal, das nicht nur die Küstenbewohner bekümmerte: Zusehends schlossen Salzwiesen die einst im Wechsel der Gezeiten umspülte Abtei ein, das ätherische Bauwerk wurde stetig irdischer.



Schuld war vor allem ein Straßendamm, der den Mythos ans feste Land kettet: Zusammen mit anderen Eingriffen in die Meeres- und Küstenlandschaft veränderte er die Strömungsverhältnisse: Die Bucht verlandete, es bildeten sich Marschen, auf denen Schafe weiden konnten.

Damit der Mont-Saint-Michel eine Insel bleibt, läuft nun ein Projekt an, das nach siebenjähriger Vorbereitung die alten Bausünden rückgängig machen soll: Eine Schleuse, die den freien Lauf des Meeres behinderte, wird abgerissen; ein neuer, auf Stelzen gebauter Steg wird den massiven Fahrdamm als Zubringer für die Touristenscharen ersetzen.

Bis September noch liegen die Pläne, von der Pariser Regierung und dem Regionalrat der Basse-Normandie in Auftrag gegeben, zur öffentlichen Ansicht aus. Anfang kommenden Jahres sollen dann die Rettungsarbeiten beginnen. "Ganz kurz bevor das Land den Mont-Saint-Michel endgültig erobert hätte", sagt Pierre Lecuyer vom Regionalrat in Caen, "werden wir die Insel dem Meer zurückgeben."

Nach einer keltischen Totenstätte hatte der Felskegel noch "Mont Tombe", "Grabesberg", geheißen, als ein Bischof dort im Jahre 708 den Grundstein für eine Kapelle legen ließ. Dem Erzengel Michael, Bezwinger Satans und Patron der Krieger, widmeten die Normannenherzöge das wehrhafte Kloster, das sie im Laufe von Jahrhunderten auf den Fels türmten.

Zur Zeit Jeanne d'Arcs widerstand der Mont-Saint-Michel, als einziger Flecken der Normandie, dem Ansturm der Engländer; die Benediktiner-Äbte waren damals Mönche und Kriegsherren zugleich. Dass die geistliche Trutzburg später, im 19. Jahrhundert, auch als Verlies für politische Gefangene missbraucht wurde, beklagten engagierte Literaten wie Victor Hugo.



Als historisches Monument wurde die Abtei 1874 eingestuft - eine Ehrung, die "den bewussten Bruch des Paktes zwischen Kloster und Meer" nach sich zog, wie es ein Denkmalskonservator einst formulierte: "Das unvergleichliche Meisterwerk des menschlichen Geistes und der Natur", so die Unesco, wurde bequem erreichbar - über einen Damm, der bewusst auch die Bildung von Sandbänken begünstigte.

Um Parkplätze für die 3,6 Millionen Touristen zu schaffen, die nun jährlich herbeiströmen, wurden zu Füßen der Insel 15 Hektar Watt befestigt. Obendrein versperrte eine Schleuse den nahebei einmündenden Fluss Couesnon - Maßnahmen, die den Charakter des Wunderwerks veränderten.

Wie die Strömungen schwächer wurden und wie sich infolgedessen die silbrigen Sedimente um den Berg herum aufstockten, das haben Wissenschaftler und Ingenieure in einem 900 Quadratmeter großen Modell der Bucht simuliert. Von 700.000 Kubikmetern angeschwemmtem Sand, so fanden sie, konnten Meer und Fluss jährlich nur noch drei Prozent wieder wegschaffen. Um 20 Hektar pro Jahr wuchsen die salzigen Grünflächen an.



"Minimalistisch, elegant und der Landschaft angepasst", so verspricht die Expertengruppe zur "Wiederherstellung des maritimen Charakters", seien die nun geplanten Arbeiten - zu Gesamtkosten von 134 Millionen Euro, einem Bruchteil dessen, was ein gescheitertes Restaurierungsprojekt zu Zeiten von Präsident François Mitterrand veranschlagt hatte.

Ein System von Staukammern hält das Wasser bei steigender Flut zurück. Bei Ebbe werden die Tore geöffnet, so dass das Wasser die Sedimente mit sich reißt. Dem Couesnon wird dabei seine ursprüngliche Rolle zurückgegeben. An Stelle der riesigen Parkplätze wird sich wieder das Watt auftun, die Autos müssen an Land bleiben.

"Dem Horizont folgen und sich bescheiden unterordnen": So umschreibt Architekt Dietmar Feichtinger sein Ziel. Statt stinkender Automassen soll auf der neuen filigranen Brücke nun eine elektrische Bahn fahren, zwei Spuren sind den Fußgängern vorbehalten. Durch die Stelzen hindurch kann das Meer strudeln.

"Der Schwung der Konstruktion," so Feichtinger, solle sich "in der Bucht verlieren" und einen Kontrast bilden zum hoch aufragenden Berg. Feichtinger: "Der wird der unbestrittene Star des Wattenmeeres bleiben."

RENATE NIMTZ-KÖSTER
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Alt 17.09.2002, 21:37   #2
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jooo

da fahr ich im oktober hin :
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Alt 17.09.2002, 21:40   #3
Gert
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War vor 2 Jahren dort

Ist wunderschön in der Gegend.

Wenn Du dort bist, kannste gleich weiterfahren nach Sant Marlo
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Alt 17.09.2002, 21:41   #4
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was ist dort?

geile weiber?
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Alt 17.09.2002, 21:49   #5
Gert
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Ist net weit weg von Saint Michele.

Ist eine alte See-Räube-Stadt .
Hätte dir dort einen wunderschönen Camping-Platz
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Alt 17.09.2002, 21:56   #6
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Alt 17.09.2002, 21:56   #7
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Cool

ich bin autark mit nem amiwomo unterwegs
generator und fetten wassertanks :

aber sag dennoch mal wie dat ding heisst und wo´s ist
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Alt 17.09.2002, 21:58   #8
Gert
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Ist direkt auf den alten Bunkeranlagen von den Deutschen am Hafen.
Von dort biste per Pedes in ca. 10 Min in der Altstadt.
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Alt 17.09.2002, 22:23   #9
Gert
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